Was kann ich tun?
In unseren Energiespar-Tipps finden Sie Vorschläge zu den Themen
Verkehr, Hausbau, Gebäude, Abfall, Einkaufen und Information.
Mit der Umsetzung können Sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Energiesparen im Verkehr!
Auto
- Das Auto bei kurzen Strecken stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen.
- Häufige Geschwindigkeitswechsel vermeiden.
- Frühes Schalten: In der Stadt 40km/h anstatt 30km/h zu fahren spart 1 Liter Kraftstoff pro 100km.
- Zusätzlichen Ballast und Dachgepäckträger nach Möglichkeit vermeiden: sie erhöhen den Verbrauch.
- Den Reifendruck am Auto kontrollieren und bei Bedarf optimieren.
- Fahrzeuge mit niedrigem Spritverbrauch wählen.
- Fahrgemeinschaften bilden.
Flugzeug
- Fliegen vermeiden, vor allem auf Inlands- und Kurzstreckenflüge verzichten.
![]() |
Die EnergieSparRatgeber des Klima-Bündnis
- In den EnergieSparRatgebern des Klima-Bündnis finden Sie Tipps zu:
Heizenergieverbrauch prüfen, Heizsystem suchen, PumpenCheck,
Modernisierungsratgeber, Förderratgeber, BestPractice Archiv
Energiesparen beim Hausbau
- Ein verbesserter Wärmeschutz an Gebäuden kann bis zu 70 % der Heizenergie einsparen.
- Außenwände, Dachraum und Keller dämmen.
- Die Verglasung der Fenster beachten: Isolierverglasung, Wärmeschutzverglasung.
- Fassadenbegrünung verbessert die Wärmedämmung.
- Rollläden anbringen.
- Wärmedämmung für Heizungsrohre und Armaturen vorsehen.
Energiesparen in Gebäuden
Beleuchtung
- Energiesparlampen brauchen bei gleicher Helligkeit rund 80 % weniger Strom und brennen acht- bis zwölf Mal so lang wie herkömmliche Glühlampen. Energiesparlampen dort verwenden, wo langfristig Licht benötigt wird.
- Glühlampen haben von allen Lichtquellen den höchsten Energieverbrauch. Glühlampen dort verwenden, wo kurzzeitig Licht benötigt wird.
- Indirekte Beleuchtung wie Halogenlampen vermeiden, sie haben einen höheren Energieverbrauch.
Heizen
- Heizungsanlage regelmäßig warten lassen, da sich der Brennstoffverbrauch z. B. durch Ruß im Heizkessel um bis zu 5 % erhöht.
- Heizkörper entlüften, wenn dieser nicht mehr richtig warm wird.
- Einzelöfen durch Zentralheizungen ersetzen.
- Thermostatventile nutzen, da sie die Raumtemperatur konstant auf dem eingestellten Niveau halten und so verhindern können, dass der Raum unnötig überheizt wird.
- Heizkörper sollten frei stehen und nicht von Vorhängen verdeckt sein, sodass die Wärme in den Raum gelangen kann.
- Hinter Heizkörpern eine reflektierende Silberfolie anbringen.
- Elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall und nur kurzfristig benutzen, da 2/3 der eingesetzten Primärenergie bei der Erzeugung des Stroms verloren gehen.
- Veraltete Heizungsanlagen durch neue ersetzen.
- Sonnenenergie zur Unterstützung der Heizung nutzen.
- Temperatur nicht durch Lüften regeln, d.h. Fenster nicht ankippen, sondern zum Lüften kurz weit öffnen.
- Fenster und Türen sollten gut abgedichtet sein.
- Vorhänge, Roll- und Fensterläden nachts schließen, das verringert schnellen Wärmeverlust und hält Kälte sowie Zugluft ab.
- Nachts die Temperatur am Heizkörper um nicht mehr als 5°C senken, um ein totales Auskühlen zu verhindern.
- Nicht Überheizen. Die ideale Raumtemperatur liegt im Wohnbereich bei
19°C- 22°C, im Schlafraum bei 15°C-18°C und im Bad bei 22°C-24°C.
![]() |
Strom und Wasser sparen lohnt sich
- Besonders sparsame Haushaltsgeräte: Unter folgendem Link finden Sie ein kostenloses Informationsangebot für Menschen, die auf besonders niedrigen Strom- oder Wasserverbrauch Wert legen.
Besonders sparsame Haushaltsgeräte
Elektrogeräte
- Elektrogeräte ganz ausschalten, da sie im Stand-by-Modus auch Energie verbrauchen.
- Den "Schlafmodus“ am Monitor aktivieren, das spart bis zu 60 % Strom.
- Geräte ohne Akku kaufen, da ein direkter Netzanschluss weniger Strom verbraucht.
- Bei Haushaltsgroßgeräten auf EU-Energieaufkleber achten: A steht für niedrigen und G für sehr hohen Verbrauch.
- Ein niedriger Energieverbrauch wird bei Elektronikgeräten oft durch den Blauen Engel oder das GEEA-Zeichen angezeigt.
Kochen/Backen
- E-Herd gegen Gasherd austauschen.
- Einen passenden Deckel auf den Topf legen, da der Kochvorgang sonst länger dauert und viermal soviel Energie verbraucht.
- Schnellkochtöpfe sparen bis zu 50 % Energie und Zeit.
- Topf- und Plattendurchmesser aufeinander abstimmen, damit keine Wärme verloren geht.
- Gefrorenes rechtzeitig bei Zimmertemperatur auftauen statt in Topf, Ofen oder Mikrowelle.
- Kochplatten und Backofen einige Minuten vor Ende der Koch- bzw. Backzeit abschalten und die Restwärme nutzen.
- Brötchen auf einem Toaster mit Brötchenaufsatz aufbacken. Das spart bis zu 70 % gegenüber dem Aufbacken im Backofen.
- Das Vorheizen des Backofens verbraucht unnötige Energie.
- Umluftherde verwenden. Das gleichzeitige Braten und Backen auf mehreren Ebenen spart viel Strom.
- Backofentür nicht öfter als nötig öffnen.
- Aufwärmen in der Mikrowelle nur bei kleinen Portionen.
Kühlen/Gefrieren
- Zum Kühlen genügen meist rund 6°C. Jedes Grad weniger bedeutet einen Mehrbedarf von ca. 10 % Energie.
- Warme Speisen erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden.
- Bei längerer Abwesenheit Kühlschrank auf kleinster Stufe laufen lassen oder abstellen.
- Eine Tiefkühltruhe verbraucht bei gleichem Volumen weniger Strom als ein Gefrierschrank.
- Gefrierschränke regelmäßig abtauen, da eine dicke Eisschicht den Stromverbrauch erhöht.
- Gefrierschranktür nur kurz und selten öffnen, damit sich nicht so viel Eis bildet.
- Je kühler der Aufstellort, desto geringer der Energieverbrauch.
Wassernutzung
- Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht dreimal so viel Wasser wie ein Spülkasten mit Spartaste.
- Tropfende Wasserhähne umgehend reparieren.
- Sparsame Duschköpfe und Armaturen verwenden, das senkt den Wasserverbrauch um bis zu 50 %.
- Duschen statt Baden, da ein Vollbad einen dreimal höheren Wasser- und Energieverbrauch hat.
- Wasser beim Einseifen abstellen.
- Beim Zähneputzen einen Becher benutzen und den Wasserhahn schließen.
- Beim Rasieren den Wasserhahn zudrehen.
- Ein Warmwasserspeicher sollte vor einer längeren Nutzungspause ausgeschaltet und das erwärmte Wasser noch verbraucht werden.
- Bei einem elektronischen Durchlauferhitzer sollte die Wassertemperatur direkt eingestellt werden. Da die Einstellzeiten an der Armatur verkürzt werden, ergeben sich Wassereinsparungen.
- Gießwasser für die Pflanzen aus der Regentonne nutzen.
Waschen und Trocknen
- Der Stromverbrauch einer Waschmaschine hängt von der benötigten Wassermenge und der gewählten Temperatur ab.
- Waschmaschinen immer voll beladen.
- Auf Vorwäsche kann, außer bei starker Verschmutzung, verzichtet werden. Das spart 10 % Energie und Waschmittel.
- Bei niedrigen Temperaturen waschen. Gegenüber dem 95°C-Programm kann man mit 60°C rund 30 % Energie einsparen.
- Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss können Energie sparen.
- Nutzung von Energiesparprogrammen.
- Wäsche gut schleudern.
- Wäsche im Trockenraum oder an der frischen Luft trocknen lassen statt im Wäschetrockner. Ein Wäschetrockner hat bei gleicher Wäschemenge den doppelten Energieverbrauch einer Waschmaschine.
- Ein Trockenschrank ermöglicht das energiesparendste Trocknen.
Spülmaschine
- Die Verwendung einer Geschirrspülmaschine ist ab vier Personen rentabel.
- Die Geschirrspülmaschine sollte immer voll genutzt werden.
- Der Geschirrspüler sollte auf die richtige Wasserhärte eingestellt sein.
- Das Geschirr nicht unter fließendem Wasser vorspülen, sondern das Programm nach dem Verschmutzungsgrad wählen.
- Verwendung von Kurz- und Sparprogrammen bei gering verschmutztem Geschirr.
- Spülmaschinen mit integriertem Wärmetauscher verwenden. Das nicht genutzte Warmwasser des vorangegangen Spülgangs wird noch einmal verwendet.
![]() |
Energiesparen beim Abfall
- Durch Recycling müssen weniger Rohstoffe abgebaut und verarbeitet werden.
- Vermeidung von Methanemissionen aus Mülldeponien durch das Recycling organischen Materials.
- Verzicht auf Plastiktüten.
- Beidseitige Nutzung von Papier.
Energiesparen beim Einkaufen
- Lebensmittel aus der Umgebung kaufen - kürzere Transportwege verringern CO2-Emissionen.
- Lebensmittel mit wenig Verpackungsmaterial kaufen, damit spart man Energie zur Herstellung der Verpackung ein.
- Der Kauf von saisonalem Obst und Gemüse spart die Energie, die für Züchtung in Gewächshäusern erforderlich wäre.
![]() |
Energiesparen durch Informationen
- Selbstinformation ist ein wichtiger Schritt zum umweltfreundlichen Verhalten.
- Umweltverständnis bei anderen fördern, indem man andere am eigenen Wissen teilhaben lässt.











